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Wie Sie Ihr Statement unwiderstehlich auf den Punkt bringen

Fakten + Ziel +Tun = Die einfachste Formel für Klarheit

 

Mit einer einfachen Strukturformel sorgen Sie für gut aufgeräumte Stellungnahmen, E-Mails und Argumentationen. So ermöglichen Sie Ihren Gedanken, Ideen und Argumenten eine bessere Wirkung.

Es gibt Menschen, die gut auf den Punkt kommen. Das sind Naturtalente – oder sie arbeiten intensiv an Klarheit. Und es gibt andere Menschen, die sich oft wundern, dass sie nicht richtig verstanden werden oder dass Ihre Argumente wirkungslos verhallen.Fakten + Ziel + Tun = Klartext

Ein Beispiel aus einem Meeting:

„Herr Müller hat mir da neulich so interessante Sachen über das Thema E-Learning erzählt. Ich finde, wie sollten uns unbedingt mal mit dem Thema E-Learning. Das könnte bei uns eine Menge Zeit und Geld sparen. Meine Tochter macht das auch in der Uni. Die sind da ganz weit vorn. Da sollten wir uns mal drum kümmern. Vielleicht kann da jemand mal etwas für das nächste Meeting vorbereiten? Dann schauen wir mal, wie unsere Mitarbeiter mit solchen Methoden auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden können.“

Völlig normal? Ja, leider.

Doch wenn der Sprecher nicht ganz weit oben in der Hierarchie steht, bleibt sein Appell mit großer Wahrscheinlichkeit ohne Folgen. Wie kommt das?

Das Geheimnis wirkungsvoller Kommunikation liegt nicht nur in den einzelnen Worten, sondern auch in der Struktur dessen, was wir sagen oder schreiben. Wir reden und schreiben meist intuitiv und haben oft keine Vorstellung davon, welche Struktur unseren Wortbeiträgen, E-Mails oder Texten Kraft gibt.

Im oben genannten Beispiel vermischen sich Fakten, Ziel und Aktionswunsch.

Mit einer einfachen Struktur lässt sich das ordnen: Fakten – Ziel – Tun.

Dieser Aufbau ist das Schweizer Taschenmesser unter verschiedenen Text- und Redeformaten. Ein Allzweck-Werkzeug: Sie nehmen über die Fakten und das Ziel schwungvoll Anlauf zum wichtigsten Punkt, dem Handeln. Der klare Handlungsaufruf am Ende setzt Ihre Zuhörer oder Leser gedanklich in Bewegung. Das mobilisiert.

Das Beispiel von oben sieht mit den selben Worten in dieser Struktur so aus:

FAKTEN „Wir sollten uns unbedingt mit dem Thema E-Learning beschäftigen. Das wird immer größer. Herr Müller hat mir da neulich schon interessante Sachen erzählt. Meine Tochter macht das auch in der Uni. Die sind da ganz weit vorn.
ZIEL Vielleicht können unsere Mitarbeiter mit solchen Methoden auf den neuesten Stand der IT gebracht werden. Das würde eine Menge Zeit und Geld sparen.
TUN Da sollten wir uns drum kümmern. Wer bereitet für das nächste Meeting zum Einstieg vor, welche konkreten Möglichkeiten es auf dem Markt für uns gibt?“

 

Die FAKTEN sind das Sprungbrett, das ZIEL gibt dem Sprung die Richtung und das TUN am Ende sorgt für das perfekte Eintauchen in die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer oder Leser.

Sie können damit auch in Diskussionen punkten. Wenn Sie zum Beispiel mit der Meinung Ihres Vorredners nicht übereinstimmen, nehmen Sie einfach dessen letzte Aussage als FAKTEN mit Ihrer eigenen Ergänzung. Dann verändern Sie das ZIEL entsprechend Ihrer eigenen Meinung und setzen am Schluss Ihren eigenen Vorschlag als TUN dagegen.

Die Formel Fakten – Ziel – Tun funktioniert übrigens auch ganz wunderbar in E-Mails, kurzen Präsentationen oder klaren Ansagen für die Kolleginnen und Kollegen.

Probieren Sie es doch gleich mal aus.

Und lassen Sie mich bitte wissen, wie es funktioniert! Ich freue mich über Ihre Mail ! 

Karin Volbracht sorgt für Klarheit, Struktur und Emotion. Sie arbeitet mit Ihnen an Haltung und Strategie auch in kniffeligen Kommunikations-Situation.